"Ernest Cole"

 

 

Ernest Cole war ein mutiger Fotograf, der mit seinen kraftvollen, bewegenden Bildern die Apartheit in Südafrika in Frage stellte.
Er war der erste Fotojournalist, der die harte Wirklichkeit des Lebens in diesem Regime bloßlegte. Doch der Preis, den er dafür zahlte war hoch – ein Leben im Exil und ein viel zu früher, einsamer Tod fernab von der Heimat.


Seine Bilder aus den 50er und 60er Jahren sind ein zeitloser Beleg der Ungerechtigkeiten in einer Gesellschaft, in der ein Gruppe systematisch eine andere enthumanisiert. Ernest Cole durchforschte die Schattenseiten des Lebens in den Städten und Townships, um die Lebenssituation der Unterdrückten zu dokumentieren.

Jedes Mal, wenn er seine Kamera abdrückte, um die Wahrheit festzuhalten, setzte er sich der Gefahr aus, gefangen genommen zu werden und im Gefängnis zu landen. Auch waren seine Bilder jederzeit der Gefahr der Zerstörung ausgesetzt. Er war auf einem Kreuzzug, um die Außenwelt auf die Ungerechtigkeiten in seiner Gesellschaft aufmerksam zu machen und die Notwendigkeit von Reformen anzumahnen. Ernest Cole begann seine Mission sehr jung und verfolgte sie mit Leidenschaft.

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